Aktuelles im Jugendhilfeausschuss Juni 2018

  • In der heutigen Sitzung stellen sich zwei Hebammen aus Selm und Bork mit ihrem Angebot vor [https://www.hebammenpraxis-hoening.de/] und [http://borker-hebammerei.de/wir/].

  • Für die Wahl als Jugendschöff_in in den Jahren 2019 bis 2023 liegt dem Ausschuss eine Liste mit 10 Personen vor, die nach der Beschlussfassung als Vorschlag an den zuständigen Wahlausschuss am Gericht zu Lünen weitergeleitet wird. Dort wird dann die entsprechende Wahl getroffen – es werden insgesamt vier Schöff_innen benötigt.

  • Aus den Anmeldungen für das Kitajahr 2018/2019 hat sich ergeben, dass aktuell nicht genügend Kita-Plätze vorhanden sind. Weitere Plätze werden benötigt und sollen in den Kitas St. Martin und Kleine Strolche geschaffen werden.
    • In der Kita St. Martin soll es zunächst eine Containerlösung, dauerhaft aber einen entsprechenden Um- bzw. Ausbau geben.
    • In der Kita der Kleinen Strolche sind durch die jüngsten Um- und Ausbauten weitere 12 Plätze für einen befristeten Zeitraum bis 2020 möglich.
    • Die entsprechenden Finanzmittel für den Betrieb in Höhe von etwa 140.000 Euro müssen durch die Stadt aufgebracht werden, eine Re-Finanzierung erfolgt durch Landeszuschüsse und Elternbeiträge. Die verbleibenden städtischen Kostenanteile im Betrieb können und müssen durch Einsparungen bzw. Minderausgaben finanziert werden.
    • Die Kosten für die Containerlösung werden gesondert ermittelt und vorläufig aus dem laufenden Haushalt finanziert.

  • Für den Offenen Ganztag an den Grundschulen werden ebenfalls zusätzliche 17 Plätze benötigt, davon 16 an der Overbergschule und einer in Cappenberg. Der Trägerverein ist bereit, mit zusätzlichem Personal in den bereitgestellten Räumen zu arbeiten. Auch hier entstehen für die Stadt Selm trotz Landeszuschuss und Elternbeiträge zusätzliche Kosten von etwa 4.100 Euro in 2018, die durch Minderausgaben bei Versicherungen gedeckt werden sollen.

  • Für die inklusive Arbeit mit Schüler_innen mit Unterstützungsbedarf an den Selmer Schulen hat die Stadtverwaltunge eine „Pool-Lösung“ entwickelt, um Osten und bürokratischen Aufwand zu reduzieren. Im kommenden Schuljahr soll den Schulen ein Pool an Betreuungskräften zur Verfügung stehen [der vom Verein GANZ SELM gestellt wird], der bedarfsorientiert durch die Schulleitungen eingesetzt wird. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der Kommune und des Kreises Unna. Aktuell werden 20 Kinder entsprechend unterstützt, weitere Anträge liegen bereits vor. Vorteil der Pool-Lösung ist unter anderem eine bessere Vertretungsmöglichkeit der eingesetzten Kräfte und die Zusage, dass die Mittel verbindlich für das Schuljahr im Projekt bleiben, auch wenn kurzfristig die Anzahl der betreuten Schüler_innen sinkt.